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Für ältere Menschen: Geriatrie

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
Franz Kafka
Ein wenig haben wir Einfluss darauf, wie alt wir uns fühlen. Mit Übungen, die Freude bereiten, fällt es leichter fit zu bleiben. Alleine oder in Gemeinschaft können Sie aktiv und aufbauend etwas für Körper und Geist tun.

Der älter werdende Mensch möchte oftmals in seiner persönlichen Umgebung und seinem sozialen Umfeld selbständig leben. Mobilität im körperlichen, wie im geistigen Sinn ist ein erstrebenswertes Ziel, um weiterhin unabhängig von der Unterstützung anderer Menschen zu sein.

Selbst im Alter lernen wir neue Dinge. Die Neurowissenschaft bestätigt, dass ein lebenlanges Lernen eine gute Möglichkeit für den Erhalt der Plastizität des Gehirnes ist. Freude und Leichtigkeit weichen Anstrengung und Verbissenheit.

Die Therapie kann in der Praxis, als Hausbesuch oder in der Einrichtung erfolgen, in der Sie als Bewohner/in leben.

Ergotherapie kann bei folgenden Einschränkungen verordnet werden:

  • Demenz
  • Alzheimer-Krankheit
  • Vergesslichkeit
  • Reaktionszeitverzögerung
  • Andere Arten von degenerativen Einschränkungen der Gedächtnisleistung
  • Einschränkungen in den Aktivitäten des täglichen Lebens (in Bezug auf das Waschen, persönliche Hygiene, Anziehen, Einkaufen, Kochen etc.)
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Entzündliche Prozesse (Arthritis)
  • Altersbedingter Abnutzungserscheinungen der Gelenke (Arthrose)
  • Rheumatische Erkrankungen aus dem Formenkreis
  • Einschränkungen in der Mobilität und Selbstversorgung
  • Zustände nach Stürzen, Operationen, die starke Bewegungseinschränkungen zur Folge haben
  • Schmerzen
  • Verspannungen
  • Sensibilitätsstörungen
  • Hirnleistungstraining
  • Organisationsschwierigkeiten
  • Schwierigkeiten bei der Handlungsplanung
  • Orientierungsschwierigkeiten (räumlich und zeitlich)
  • Sprach- und Schreibschwäche
  • Soziale Faktoren
  • Folgen von Vereinsamung und geringer Ansprache 

 

Methoden

  • ADL (Aktivitäten des täglichen Lebens) Training, Selbstversorgung, Haushalt, Einkauf
  • Hilfsmittelberatung
  • Unterstützung beim Erstellen von Handlungsabläufen
  • Sturzprophylaxe, die Vorsorge sicherer Gehen zu können
  • Gleichgewicht und Koordination
  • Gymnastik im Sitzen und Stehen
  • Training der aktiven Teilhabe am praktischen und sozialen Leben
  • Förderung von Kreativität und Ausdruck
  • Verbesserung der Atmung
  • Konzentrationstraining,
  • konzentrative Bewegungsspiele
  • Achtsamkeitstraining
  • Hilfsmittelberatung
  • Anpassung von Hilfsmitteln und beüben des Umgangs damit
  • Biographisches Arbeiten
  • „Erinnerungstraining“

 

Ziele und Inhalte der Methoden sind der Erhalt und die Erweiterung des Handlungsspektrums und ein Perspektivenwechsel in festgefahrenen Situationen. Eine Stabilsierung der Mobilität und ein Erhalt der Selbständigkeit und der Persönlichkeit streben wir mit der ergotherapeutischen Behandlung an. Freude ist ein gutes Ziel! :-)

 

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